Große Schlussübung der Feuerwehr

19.10.2018: Am Samstag, 20. Oktober findet die alljährliche Schlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Dornbirn statt.

(c) Werner Micheli

Dieses Jahr wird im Krankenhaus Dornbirn der Ernstfall trainiert. Angenommen wird ein Brand im Technikraum im 8. Obergeschoss beziehungsweise auf dem neuen Hubschrauberlandeplatz. Mehrere Atemschutztrupps müssen diesen Brand bekämpfen unter Einsatz diverser Hubrettungsgeräte. Mit den neu angeschafften Tanklöschfahrzeugen der Löschzüge Watzenegg und Kehlegg wird zusätzlich Wasser aus der Dornbirner Ach gefördert. „Die jährliche Schlussübung zeigt eindrücklich das professionelle Handeln unserer Feuerwehr, die rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit der Dornbirnerinnen und Dornbirner bereit stehen“, so Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.

Der Krankenhausbetrieb soll dabei so wenig wie möglich beeinträchtigt werden, das Krankenhaus wird deshalb auch nicht evakuiert. Im Gebäude wird auch kein Rauch erzeugt. Patientinnen und Patienten wurden bereits über die Übung informiert. Rettung, Notarzt und die Ambulanzen sind selbstverständlich im Normalbetrieb. Die Übung ist öffentlich, Zuschauer sind herzlich willkommen und können von der Terrasse oder vom Parkplatz aus die Übung beobachten. Bitte achten Sie darauf, dass die Rettungsausfahrt jederzeit frei bleibt!

Professionell helfen
Die Freiwillige Feuerwehr Dornbirn als größte Wehr in Vorarlberg ist keine Berufsfeuerwehr, sondern funktioniert rein ehrenamtlich durch gut ausgebildete, motivierte und engagierte Männer und Frauen. Laufend werden die Mitglieder weitergebildet und auch technisch auf den neuesten Stand gebracht. Denn die Handhabe von der Drehleiter bis hin zur Atemschutzmaske muss im Ernstfall perfekt sitzen. Theoretische Schulungen zu Themen wie „Atemschutz“, „Brandlehre“ oder auch „Erste Hilfe“ sowie die jährliche große Schlussübung helfen dabei, beim wirklichen Einsatz schnell, effizient und professionell arbeiten zu können. Start der Übung ist am 20. Oktober um 16:00 Uhr. Rund um das Krankenhaus muss deshalb auch entlang der L204, Lustenauerstraße zwischen 16:00 und 17:00 mit Verkehrsverzögerungen gerechnet werden. Ausweichen ist zum Beispiel über die Höchsterstraße und Stadtstraße möglich.