100 Tage im Amt

18.06.2018: Das Krankenhaus Dornbirn wird von einem Direktorentrio geleitet: Dem ärztlichen Leiter Primar Walter Neunteufel, Verwaltungsdirektor Mag. Helmut Fornetran – und seit Anfang März Stephan Palaver, BScN (32) als neuer Pflegedirektor. Mit den 485 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pflege ist er für die größte Berufsgruppe am Krankenhaus Dornbirn verantwortlich. „Wir freuen uns, einen Experten mit Praxis- und Führungserfahrung sowie wissenschaftlichem Hintergrund für diese wichtige Position gewonnen zu haben“, betont Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, „nur durch die enge, patientenorientierte Zusammenarbeit zwischen kaufmännischem, pflegerischem und ärztlichem Dienst ist eine umfassende und kompetente Versorgung möglich.“

Die Krankenhausleitung - Verwaltungsdirektor Helmut Fornetran, Chefarzt Walter Neunteufel und Pflegedirektor Stephan Palaver. (c) lisamathis.at

Stephan Palaver bringt als ehemaliger Pfleger und stellvertretender Pflegedirektor praktisches Fachwissen sowie wirtschaftliche Berufserfahrung mit. „Mit seinem Studienabschluss ,Bachelor of Science in Nursing‘ bringt er eine weitere Fachexpertise in den Bereich der Pflege“, so Krankenhausreferent und Vizebürgermeister Mag. Martin Ruepp. Wesentlich für Palaver ist ein moderner Zugang zum Pflegeberuf, der anspruchsvoll und vielschichtig ist. „Eine hohe Eigenverantwortung sowie eine breite Handlungskompetenz zeichnen die pflegende Tätigkeit aus. Dabei wird die Eigenständigkeit der Berufsgruppe durch die fortschreitende Akademisierung in der Ausbildung unterstrichen“, erklärt Stephan Palaver, BScN. In seinen ersten 100 Tagen hat er persönlich erlebt, mit welchem Engagement die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Pflegeberuf täglich ausüben.

Pflege als Drehscheibe
Neben dem Tagesgeschäft, der Sicherstellung von Abläufen in den Abteilungen und Funktionsbereichen, wird er sich auf die strategischen und strukturellen Veränderungsprozesse konzentrieren. „Die Pflege ist neben der Medizin ein elementarer Bestandteil unseres Krankenhauses. Dabei ist mir eine mitarbeiterorientierte Personalführung genauso wichtig, wie die wertschätzende Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen“, betont Pflegedirektor Palaver. Wesentlich sind für ihn Personalentwicklung sowie Personalförderung und -gewinnung. Aber auch für die Bindung des Pflegepersonals, um die fachlich qualifizierte Versorgung der Patientinnen und Patienten zu sichern. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und in Zeiten des Fachkräftemangels im Pflegebereich, möchte er das Krankenhaus noch stärker als attraktiven Arbeitgeber besonders für junge Menschen positionieren. „Dabei können wir als Rechtsträger der Pflegeschule Unterland die Ausbildung in Vorarlberg qualitativ wie quantitativ mitgestalten, um so wertvolle Pflegekräfte für das Gesundheitssystem in Vorarlberg bereitstellen zu können“, betont Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann.